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Jungenhaus

Unser zweites eigenes Haus

Unser zweites eigenes Haus ist dank der vielen Helfer fertig geworden und wird seit August 2009 von all unseren Jungs bewohnt.
Nach einer unschönen Phase des Übergangs, konnten nun auch die Kinder aus dem Mbagala Haus auf unserem Grundstück ziehen.
Seit 2003 unterstützte Markus Brand mit dem Förderkreis Köln das Waisenhausprojekt Mbagala. Dank seines unermüdlichen Einsatzes für die "gute Sache" konnten wir 10 Kindern die Chance auf ein besseres Leben ermöglichen.

Seit 2004 bewohnten unsere Kinder mit der Hausmutter Penina das Mietshaus im Stadtteil Mbagala. Die komplette Sanierung und Renovierung kostete eine Menge Arbeit, da das Haus zuvor ein Hühnerstall war - d.h. innen wurden tatsächlich Hühner gehalten und gezüchtet. Als Gegenleistung für die Arbeiten sollten wir 5 Jahre mietfrei wohnen dürfen. Hätte sich die Hausbesitzerin an die Vereinbarung gehalten, wäre uns der vorzeitige Umzug erspart geblieben.
Doch nun hat die Übergangsphase ein Ende! Mit der Fertigstellung des zweiten eigenen Hauses leben all unsere Kinder vereint auf unserm Grundstück! Das neue Haus ist etwas größer als das erste und verfügt auch über ein Appartement für Langzeitler, die uns unterstützen.
Seit August 2009 haben wir einen neuen Pflegevater. Cyprian wohnt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern auf dem Grundstück und sorgt dafür, dass die Jungs mit viel Liebe und etwas Strenge erzogen werden.

Die Bauphase des zweiten Hauses

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Alltag in Mbagala

Morgens wird das umzäunte Grundstück unserer Kinderhauses mit einem Strohbesen gekehrt und von Laub befreit. Dadurch können zum Beispiel Kriechspuren von Schlangen entdeckt werden. Auch hier gibt es Frühstück, nachdem sich jeder gewaschen und angezogen hat. Mama Mirjam oder unser Hausmädchen Elizabeth kontrollieren die Uniformen der Kinder und dann geht es ab in die Schule, zu der man das Slumgebiet durchqueren muss. Onesmo, der Große, geht Richtung Hauptstrasse in die Oberschule.

Abends, nach Tution, Spielen und Vorbereitung für den nächsten Schultag wird gelesen und gespielt. Meistens sind Praktikanten aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz vor Ort. Sie bringen immer neue Eindrücke und vor allem immer viele neue Spiele mit. Vor dem schlafen gehen wird, wie überall in Afrika, das Haus verriegelt und der Tag hört auf.

Sonntags gehen alle Kinder in ihrem jeweiligen Stadtteil zur Kirche. Alle machen sich fein und freuen sich immer darauf.
Unsere Kinder werden im Glauben an die Bibel durch ihr Leben geführt, die einzelnen Kirchen unterstützen dies sehr positiv.

Die christlichen Glaubensgrundlagen geben den Kindern Halt, Hoffnung und Führung in ihrem Leben.

Unsere Kinder

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