Waisenkinder in Tansania

Gesundheit und Hygiene

Eine Basis schaffen

Zwei der Kleinen

Wenn neue Kinder zu uns kommen, sind sie meist unterernährt oder haben Jahre der Mangel Ernährung hinter sich. Oft ernährten sie sich nur von Wurzeln und Maisbrei.
Da unsere Kinder aus sozial sehr kritischem Umfeld kommen und alle keine Eltern haben, ist die Versorgung extrem schlecht gewesen. Ebenso die Hygiene. Manche unserer Kinder haben noch nie eine Toilette gesehen oder vom Tisch gegessen.
Bei uns gibt es drei Mahlzeiten, für die kritischen Fälle am Anfang sogar vier.

 

Ausgewogene Ernährung

Viele unserer Kinder sind sehr klein. Dadurch resultieren Entwicklungsstörungen. Die verzögerte Entwicklung und die Wachstumsstörungen hängen direkt mit der schlechten Ernährung zusammen. Wir sehen dies besonders an den Massai Kinder bei uns. Diese ethnische Gruppe trinkt Milch und Blut, so auch die Kinder. Bei diesen gibt es zumindest keine Wachstumsprobleme in den ersten Jahren.
Wir steuern dagegen in dem wir darauf achten, dass es viel Gemüse gibt und eine für afrikanische Verhältnisse abwechslungsreiche Ernährung. Außerdem kommt unser Trinkwasser aus ca. 80 Meter Tiefe und ist rein und sauber.

Brot für Waisen
 
Zahnbürste

Eingangsuntersuchung

Die Kinder durchlaufen einen Eingangsuntersuchung. Dort werden meistens Infektionen und Hautkrankheiten festgestellt. Häufig sind die Kinder auch verwurmt. Dies wird alles behandelt, meist sind die anfänglich gelben und glasigen Augen nach zwei Monaten wieder klar, bei Hautkrankheiten dauert es ein wenig länger.
Unsere Kinder bekommen auch Windpocken und andere Krankheiten, die in reichen Ländern durch Impfung längst unter Kontrolle sind.

 

Umgang mit HIV

Wir machen mit allen Kindern zwei unabhängig HIV Tests. Wir können nicht HIV infizierte Kinder aufnehmen, da unsere Personaldecke dünn ist und wir die staatlichen Voraussetzungen für den Betrieb von AIDS Häusern nicht erfüllen können. Der Aufwand wäre für unseren kleinen Verein nicht tragbar und der Vorstand will die psychische Belastung unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter nicht zumuten.

Jungs zusammen
 
Aufklärungsarbeit in den Waisenhäusern

Auklärungsarbeit

Seit 2014 betreiben wir professionell AIDS Aufklärung sowie spezielle Aufklärung zum Thema Hygiene. Unsere Kinder lernen vor der Pubertät wie Ihr Körper funktioniert, wie Schwangerschaften und AIDS verhindert werden können und was es mit Bakterien und Keimen auf sich hat.

 

Umgang mit sexuellem Missbrauch

Sexueller Missbrauch ist auch ein Gesundheitsthema. Gerade Waisenkinder werden öfter missbraucht als Kinder, die Eltern haben. Ein Großteil der Tansanier glaubt, das Waisenkinder und überhaupt Kinder keine Rechte haben. Man lächelt darüber, wenn man sie darauf anspricht. Waisenkinder sind oft abhängig von anderen Familienmitgliedern und müssen hart arbeiten, oder man bedient sich ihrer - sie haben ja keinen Schutz. Wir greifen auf speziell ausgebildete Sozialarbeiter zurück, die unsere Kinder bei Bedarf befragen und unsere Mitarbeiter unterstützen.

Gemeinsam einen Weg finden
 

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist ein wichtiger Pfeiler der Arbeit im Waisenhaus.
Unsere Kinder sind gerade am Amfang hoch infektiös und geschwächt und somit anfällig für alle mögliche Krankheiten. Wir geben unseren Kindern die Betreuung, die auch hier jede verantwortungsvolle Mutter oder Vater ihrem Kind geben würde.

Video

Zu unserer Arbeit gehört es auch, den Menschen in ihren Dörfern zu helfen. Die Sunday Clinic war für viele die einzige Chance, einen Arzt zu besuchen. Aus Kosten- und Organisationsgründen ist diese eingestellt worden. Im Film sieht man eine med. Einsatz in einem Flußdelta an der Küste Tansanias.

 

Unser Farmprojekt

Das Farmprojekt des Waisenhauses ist dazu gedacht, die Versorgung unserer Waisenkinder mit gesunden Lebensmitteln zu verbessern. Vor dem Hintergrund, dass es in der Land- und Agrarwirtschaft die meisten Jobs in Tansania gibt, bietet die Farm gleichzeitig die Chance, Waisen später in landwirtschaftlichen Berufen auszubilden. Somit schaffen wir mit dem Farmprojekt langfristig Jobs, mit denen wir die wirtschaftliche Situation der Waisenkinder stabilisieren können.

Farmland

Im Jahr 2011 haben wir das erste Mal Farmland gekauft, etwa eine Stunde von den Waisenhäusern in Mwandege entfernt. Seitdem halten wir auf dem Gelände Ziegen und bauen im großen Stil Passionsfrüchte an. Mittlerweile haben wir Land dazu gekauft, um die Farm zu erweitern. Außerdem haben wir dort im lokalen Stil den ersten Hochstall für eine besondere Milchziegenrasse gebaut. Die Ziegenzucht läuft: Unsere Kleinen trinken bereits die erste Ziegenmilch!
In den Ferien helfen unsere großen Kinder oft auf der Farm mit - sie lernen dabei fürs Leben.

Bilder vom Farmprojekt


Helfen Sie bei dem Projekt

Trotz der ersten Erfolge auf unserer Farm ist dieses Projekt immer noch sehr neu für uns, vor allem durch die Arbeit mit lebenden Tieren: Wir stehen vor vielen Herausforderungen.
Das Farmprojekt wird bereits von vielen Spendern und Stiftungen unterstützt. Dennoch ist der Bedarf größer als das, was wir gegenwärtig leisten können. 

Bitte helfen Sie uns weiter, indem Sie für das Farmprojekt der Waisenhäuser von Streetkids International e.V. spenden.

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STREETKIDS International e.V.
Kölner Straße 74
60327 Frankfurt am Main
Deutschland

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Tel. +49 (0) 69 / 1 75 54 90 22
Fax +49 (0) 69 / 1 75 54 90 23
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